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1- Lang ist’s her

Normalerweise sind so spät in der Nacht alle Leute aus der Siedlung zu Hause und schliefen bereits tief und fest in ihren Betten, doch ein Junge verursachte jede Nacht immer wieder einen Höllenaufruhr. Er hieß Jamie, hatte schwarzes volles Haar, grüne Augen und war ungefähr 1.83 cm groß. Auch in dieser Nacht, obwohl es sein 17. Geburtstag war, hatte Jamie nichts besseres zu tun, als wieder vor der Xeville Soce, der sogenannten XS, auf der Flucht zu sein. „Bleib stehen, Mistkerl!“, brüllte einer der Xesocer. „Ich denk’ nicht mal dran!“, brüllte Jamie zurück. Plötzlich konnte er eine Person etwas weiter vor sich aus machen, doch er lief trotzdem weiter, da diese Person nicht gerade wie ein Xesocer aussah. ~Wer das wohl ist?~ Er näherte sich immer mehr dieser Person und langsam konnte er erkennen, dass es sich um eine weibliche Person handeln musste. „Aus dem Weg!“, rief er, da das Mädchen direkt auf dem Weg stand, wo er durch rennen wollte. „Aus dem Weg, habe ich gesagt!“ Doch das Mädchen blieb immer noch wie festgewurzelt dort stehen. „Verdammt, jetzt geh doch endlich!“ Jetzt drehte sie sich um. ~Warum kommt sie mir nur so bekannt vor?~ „Ich lass dich hier nicht durch, Jamie!“, sprach sie. „Wie? Wo? Was? Ach verdammt, jetzt geh doch!“ Er stand nun vor ihr. „Ich lass dich nur gehen, wenn du mich mitnimmst.“ Sie grinste ihn an. „Wenn du mich dann in Ruhe lässt und aus dem Weg gehst, ist mir alles Recht!“ Er griff nach ihrer Hand und zog sie mit. ~Er weiß wohl nicht, wen er vor sich hat. Aber hab ich mich denn in den acht Jahren so doll verändert?~

Nach einer Weile waren sie vor einer Sackgasse. „VERDAMMT!“ So etwas war Jamie noch nie passiert. ~Das muss wegen dem Mädchen sein! Ich hab mich noch nie verlaufen... Gerade heute!~ Das Mädchen, dessen Namen er immer noch nicht kannte, starrte ihn an. „Was ist? Verlaufen?“ Er schenkte ihr nur ein stechenden Blick. „Halt einfach die Klappe!“ Als er sich umdrehen, und abhauen wollte, waren schon die Xesocer hinter ihnen, doch das entmutigte Jamie keinesfalls. Er ging in Gedanken immer wieder den gleichen einen Satz durch und plötzlich bildeten sich grell leuchtende Scheiben auf seiner Handfläche. „Noch was zu sagen, Jungs?“, sagte er mit Selbstvertrauen in der Stimme doch auch die Xesocer waren nicht leicht unterzukriegen. Sie zogen ihre Schwerter und rannten einfach los. Jamie, der zum Glück noch einen Arm frei hatte, umklammerte mit ihm das Mädchen und sprang auf den Balkon des ersten Stockwerks, dann einen und noch einen weiter nach oben, wo er sie dann erst mal absetzte. „Komm mir jetzt nicht in die Quere!“, sagte er drohend. „Ja, Sir.“ Sie grinste ihn schon wieder nur an. „Was soll das ständige Grinsen?“ Sie legte einen Arm auf seine Schulter. „Wolltest du nicht gerade was erledigen?“ Jamie schaute sie nur verwirrt und etwas wütend an, doch dann sprang er wieder ganz nach unten, während er seine ersten Scheiben an die einzelnen Xesocer verteilte. „Verpisst euch, meine Fresse!“ Dann wehrte er einige von ihren Schwerthieben mit seinen Schilden ab. „So werdet ihr in tausend Jahren nichts.“ Er wurde langsam echt ungeduldig und wollte auch nicht mehr lange warten müssen, bis er das Mädchen endlich fragen konnte, wo sie her kommt und wie sie eigentlich heißt. Jamie brauchte auch nicht mehr lange, bis er auch den Rest von ihnen besiegt hatte. Er drehte sich um und wollte schon zum Sprung ansetzen, doch da stand sie schon hinter ihm. Jamie erschrak etwas. „Verdammt, wie bist du unbemerkt hinter mich gekommen?“ Sie legte nun beide ihre Arme um ihn und zog ihn etwas an sich heran. „Ich schätze mal, du hast nicht nur diese eine Frage, die du mir stellen möchtest, also was hältst du davon, wenn wir zu dir nach Hause gehen?“ Er war wieder etwas verwirrt und wurde etwas rot, da sie zum küssen nah gekommen war. ~Wer ist sie verdammt?~ „Na gut... Wie du willst, aber wir müssen leise sein, meine Eltern schlafen ja schon längst!“ Sie küsste ihn schnell auf die Wange und wich dann zurück. „Nun denn, geh vor.. Ich folge dir stinkend und unauffällig, Jamie!“ Nun wurde Jamie sichtlich rot. ~Sie.. HAT MICH GEKÜSST!~ Dann drehte er sich einfach um und ging los.

Als sie bei ihm zu Hause waren, gingen sie leise durch den Flur und in Jamies Zimmer setzten sie sich auf sein Bett. „Also... Schieß los...“, sagte sie in einem Flüsterton. Sie hatte sich schon wieder so nah an ihn ran gesetzt, was ihn wieder etwas verwirrte. „Nun... Äh... Woher kennst du meinen Namen?“, fragte er. „Hast du nicht noch eine Frage... Davor?“ Sie lehnte sich an ihn und legte einen Finger auf seinen Mund. „Bestimmt hast du noch eine andere Frage, oder?“ Er nahm ihre Hand und legte sie auf ihr Bein. „Äh, ja... Wie heißt du eigentlich?“ Sie seufzte. „Noch eine andere Frage?“ Jamie überlegte kurz. „Na gut, noch eine andere Frage... Woher kommst du?“ Sie lächelte ihn an. „Geht doch! Also ich bin gerade aus Impurus her gezogen... Die Stadt sagt dir bestimmt nichts. Ach ja, außerdem hab ich auch schon mal in Sylvus gelebt... Und da kommen wir auch zu deinen anderen Fragen... Also ich heiße Misa. Sagt dir das was?“ Er überlegte erneut. ~Misa... Misa... Nein, ich glaube ich kenne keine Misa... Oder doch?~ „Nicht das ich wüsste.“ Misa war etwas beleidigt, ließ es sich aber nicht anmerken. „Schade... Denn wir waren früher befreundet... Bis ich vor zehn Jahren mit meinen Eltern weggezogen bin, weil sie eine andere Arbeitsstelle gefunden hatten... Jamie... Komm schon...“ Bei Jamie machte es nun „klick“. „Misa? Oh Gott! Du hast dich ja total verändert! Außerdem siehst du jetzt viel mehr aus, wie ein Mädel...“ Sie guckte wie ein kaputtes Auto und schubste ihn spielerisch. „Ach du, du warst doch schon immer so versaut...“ Beide lachten... „Na ja, willst du vielleicht heute Nacht hier bleiben?“ Sie nickte und als sie später beide im Bett lagen flüsterte Misa noch leise: „Lang ist’s her...“




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