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2 - Aus alten Gefühlen

Die ersten Sonnenstrahlen schienen schon in Jamies Zimmer und seine Eltern waren auch schon aufgestanden, als er das erste mal an diesem Morgen ein Auge auftat und gähnte. Plötzlich stupste er Misa etwas an. ~Ach ja, sie ist ja auch noch da... Moment... SIE IST AUCH NOCH DA!~ Er setzte sich schnell auf. ~Was hab ich mir denn nur dabei gedacht, gestern Nacht? Sie kann doch unmöglich hier bleiben!~ Jamie überlegte krampfhaft, was er jetzt mit ihr machen sollte, wo er sie verstecken sollte, doch dann wachte auch sie auf. „Jamie? Bist du auch schon wach?“, nuschelte sie verschlafen. Er verlor langsam seine Nerven. „Du musst hier ganz schnell verschwinden, was machen wir denn, wenn meine Eltern dich finden? Die denken doch sonst was!“, flüsterte er Misa leise zu. „Hä? Was? Wie?“ Sie machte ihre Augen etwas weiter auf und verstand dann doch und musste lachen. „Sonst was...“ kicherte sie. „Das ist NICHT komisch, Misa!“ Sie guckte ihn an. „Doch, ist es!“, flüsterte sie ihm zurück. Er seufzte. „Komm schon, ich meins ernst. Du musst hier ganz schnell verschwinden!“ Misa zog ihn an seinem Oberteil, dass er in der Nacht vergessen hatte umzuziehen, zu sich. So nah, dass sie schon förmlich seinen Atem spürte. „Komm schon...“, sprach sie verführerisch. „Wir haben jetzt keine Zeit für so was!“ Jamie konnte sich dieses mal beherrschen und wurde nicht rot. „Och man... Es sah immer so süß aus, wenn du rot geworden bist.“ Misa musste sich ein ernsthaftes Lachen verkneifen. ~Dieses Mädchen bringt mich noch mal um die Ecke!~ Doch dann klopfte es auch schon an seiner Tür. „Jamie?“, fragte sein kleinerer Bruder Rei. „Bist du schon wach?“ Eine kurze Stille folgte, in der Jamie versuchte Misa unter die Bettdecke zu stopfen, was ihm nach ein paar Sekunden gelang. Danach gähnte er gespielt und sagte müde: „Was denn?“ „Ich komm jetzt rein!“, sagte Rei plump und kam danach auch wirklich rein. Jamie schaute seinem Bruder streng in die Augen, dass dieser ja nicht auf die Ideen kam, auf seine Bettdecke zu starren, die heute ja ganz „zufällig“ wie ausgestopft aussah. „Ist irgendwas?“, wunderte sich Rei über den fast schon erstechenden Blick von Jamie. „Nein? Was sollte denn sein? Schieß los, du wolltest doch irgendwas!“, versuchte er vom Thema abzulenken. „Äh, ja, Mama hat gesagt, du sollst Essen kommen!“ „Freu dich ein Keks und zisch ab!“, befahl er ihm. Rei sah etwas beleidigt aus und schlug die Tür hinter sich zu. ~Oh Gott, er ist draußen! Ich bin gerettet!~ Plötzlich zog sich Misa aus der Bettdecke nach oben und jappte ein bisschen nach Luft. „Alter... Du hast mich fast erstickt!“, beschwerte sie sich. „Was soll ich denn machen? Uns beide aufliegen lassen? Außerdem bist du doch jetzt wach... Was willst du eigentlich?“

Später dann, als er Essen gegangen war, hatte er ihr was mitgenommen, ohne das Rei, sein Vater oder seine Mutter Wind bekommen hatten. Sie aß alles sehr schnell auf. „Du scheinst ja richtig Hunger zu haben.“, sagte Jamie. „Was denkst du denn? Ich hab seitdem ich wieder in Sylvus bin noch nichts gegessen!“, erwiderte sie mit vollem Mund. „Erstens, mit vollem Mund redet man nicht, zweitens, da ich grad mal drauf komme, hast du denn gar nichts mitgenommen? Keine Koffer, nichts? Und was willst du eigentlich anziehen?“ Jamie starrte sie leicht fordernd an. Misa schluckte erst mal das Stück Brötchen runter. „Nun, äh, Gute Frage eigentlich... Ich weiß es nicht... Ich kann mich nur noch dran erinnern, dass ich los gegangen bin und dann bin ich irgendwann auf den Strassen von Sylvus aufgewacht. So, als hätte mich irgendwer überfallen, oder so.“ Jamie war etwas überrascht nun so was zu hören, er hatte eher mit so was gerechnet wie: ‚Ich habe gedacht, ich krieg von dir Kleidung.’ Oder noch so etwas unverschämtes, aber nicht mit so was! ~OK, also mit so was habe ich nun echt nicht gerechnet... Lieber mal das Thema wechseln. „Äh, oh, na ja, lass uns doch nach draußen gehen, ein bisschen reden. Über alte Zeiten, oder so.“ Misa war einverstanden und so gingen sie dann raus.

Nach einiger Zeit sprachen sie das Thema an, was sie eigentlich füreinander empfinden, oder was sie früher empfunden haben. „Du, Jamie... Sag mal, magst du mich?“, fragte sie, als wäre es das selbstverständlichste der Welt. „Nun ja, ich würde sagen... Wir sind befreundet... Oder?“ Beide starrten auf den Boden. „Ich denke schon.“ Sie kuschelte sich etwas an ihn ran. „Und was hast du früher empfunden? Als wir alle beste Freunde waren?“ Jamie überlegte kurz. „Ich würde sagen, auch Freundschaft. Ich kann mich ja nicht ganz so gut daran erinnern.“ Misa war etwas enttäuscht. „Nicht mehr?“ ~Oh Gott, habe ich das jetzt wirklich gefragt? Ich bin so ein Tollpatsch in Sachen Jungs!~ Er wäre wieder fast rot geworden, da die Frage sehr direkt kam. „Nun ja, ich denke wir waren noch sehr jung. Ich würde es nicht als Liebe bezeichnen, findest du nicht auch?“ „Äh, schätze schon.“ Sie drückte sich an ihn. Beide mussten nun lächeln. „Wollen wir uns nicht auf die Bank hier setzen?“, fragte sie ihn. „Können wir machen.“ Also setzten sie sich nun auf diese Bank. Kurze Zeit saßen sie dort einfach nur, doch dann unterbrach Misa diese Zeit des Nichtstun. Sie legte ihre Hände um sein Gesicht und kam ihm etwas näher. „Küss mich.“ Jamie war etwas verwirrt. „Was? Hier, jetzt? Ich mein, wir sind doch nur Freunde und so... Also äh...“ Sie kam ihm noch näher. „Hab dich nicht so! Komm schon, küss mich!“ Sie legte ihre Arme jetzt so um ihn, dass er beinahe kaum noch fliehen konnte. „Denkst du, das ist richtig?“. Fragte er sie, mit einer Skepsis in der Stimme, die nicht mal er von sich selbst kannte. „Ach, du und deine Schüchternheit. Komm doch mal aus dir raus... und küss mich! Tu es, oder ich mach den Anfang.“ Nun konnte er es nicht mehr zurück halten, rot zu werden. Sie kicherte. „Du bist ja fast schon so rot wie eine Tomate. Das sieht süß aus.“ Er zögerte und guckte sich noch mal um, ob auch keiner da war, der sie sehen konnte, dann näherte er sich ihr ein kleines Stückchen. „Bist du dir wirklich sicher?“, fragte er sie noch mal leise. „Natürlich bin ich mir sicher, ich hätte doch sonst nicht damit angefangen!“ Jamie atmete noch mal tief durch und küsste sie dann. ~Irgendwie... fühlt sich das gut an...~ Als sie dann einige Zeit voneinander abließen kuschelte sich Misa noch mal an ihn ran. „War das jetzt so schlimm?“, fragte sie neugierig. „Nicht wirklich, denk’ ich.“ Misa grinste. „Na also... Da siehst du mal...“ Dann musste auch er lächeln. „Was du vorhin gefragt hast, Na ja, vielleicht doch etwas mehr...“ Sie kuschelte sich wieder etwas mehr an ihn ran. „Tja, und das alles aus alten Gefühlen.“




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