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3 - Straßenjunge

Am Abend waren die beiden immer noch draußen, doch plötzlich klingelte Jamies Handy. „Hm? Wer das wohl ist?“ Er holte es raus. „Oh Gott, nein... Meine Eltern.“, sagte er mit einem angeätzten Ton in der Stimme. „Ich werde wohl trotzdem ran gehen müssen, sonst fragen die mich nachher, wo ich mich rumgetrieben hab, das ich nicht an mein Handy gegangen bin...“ „Tja, dann geh mal lieber schnell ran.“, sprach Misa, was er dann auch tat. „Ja?“ Es kam eine kurze Stille, wo man ein kleinen Seufzer vernehmen konnte. „Jamie... Wo treibst du dich denn nur wieder rum? Es ist schon neun Uhr abends und du bist schon wieder nicht zum Abendessen erschienen. Du weißt, dass häuft sich im Moment!“, herrschte ihn sein Vater an. „Ja ja, ich bin gleich da. Versprochen.“, erwiderte er nur kurz. „Wehe wenn nicht!“ Danach legte sein Vater einfach auf. Jamie rollte die Augen und legte dann auch auf. „Nun denn, schätze mal, ich muss dann mal gehen...“ Misa nahm seine Hände und zog ihn an sich heran. „Und wo soll ich bleiben?“ „Du benimmst dich im Moment echt wie eine perspektivslose Frau. Ich meine, du kommst hier an, ohne Koffer oder irgendeinen Orientierungssinn, und dann hast du nicht mal ein Platz zum schlafen!“ Sie guckte leicht betroffen auf den Boden. „Ich schätze mal, das heißt, dass ich nicht bei dir bleiben kann, oder?“ Er zog seine Hände weg und legte seine Arme um ihre Schulter. „Es wäre zu schwierig. Du hast es doch heute Morgen selbst miterlebt!“ Jetzt legte auch sie ihre Arme um seine Schulter. „Och... Bitte!“ Sie näherte sich ihm wieder ein bisschen. „Versuchst mich hier wohl mit deiner Weiblichkeit rumzukriegen, hm? So was zieht nicht!“ Misa kam ihm noch näher. „Sicher?“, sagte sie mit einer sehr verführerischen Stimme, doch Jamie zog nur eine Augenbraue hoch. „Sicher!“ „Aber...“ „Kein Aber!“ Er gab ihr nur noch einen kleinen Abschiedskuss auf die Wange, riss sich los und ging dann einfach ohne ein weiteres Wort. ~Die kann einem echt auf die Nerven gehen!~

Als Jamie zu Hause angekommen war, stürmte ihm sein Vater auch schon entgegen. „Gleich? Was verstehst du unter gleich?“ Er packte ihn an den Schultern. „Menschenskind!“ Jamie aber stieß die Arme seines Vaters einfach weg. „Beruhig dich, Kollege. So spät bin ich doch gar nicht!“ Sein Vater lief schon leicht rot an. „NEIN?“ „Nein, und wenn du mich jetzt zusammenschreien willst, darauf kann ich verzichten, denn dann kann ich auch wieder gehen, ich hab nämlich besseres zu tun, als meinem Alten zuhören zu müssen. Glaub mir!“ Doch als Jamie sich umgedreht hatte und wieder gehen wollte, packte sein Vater ihn noch mal von hinten. „Du gehst nirgendwo hin!“ Das ließ er sich nicht gefallen, ging wieder den einen Satz in Gedanken durch und kurz danach drehte er sich abrupt um, um seinen Vater mit Scheiben zu bombardieren. „Natürlich geh ich!“ Sein Plan ging auf und vor Schock konnte er einfach abhauen. ~So einen Vater wünsche ich echt nicht mal den Typen von der XS!~

Jamie überlegte sich schon neue Schandtaten für diese Nacht, als er auch schon die Sirenen der XS hörte. ~Suchen die nach jemandem?~ Er schlich sich an den Wänden der Hausblöcke entlang, um einer unnötigen Begegnung aus dem Weg zu gehen, doch plötzlich sah er Trupps in der nächsten Straße laufen, die er zuvor nicht gesehen hatte. ~Verdammt!~ Jamie überlegte und überlegte. Ihm fiel absolut nicht mehr ein, wo er hin sollte, da er wusste, dass hinter ihm in der anderen Straße auch noch welche waren. Plötzlich hörte er eine atmende Person hinter ihm. Jamie hatte Herzklopfen und drehte sich schnell um. „Misa! Heilige Scheiße, was machst du denn hier?“, sagte er flüsternd und aufgebracht zu ihr. „Ich will dir helfen.“ Sie wollte sich ihm wieder nähern, als er sie wegstieß. „Hast du sie noch alle? Das mach ich nicht mit jemandem anderen! Das ist viel zu gefährlich, außerdem kann man viel besser gefangen genommen werden...“ Misa sah beleidigt aus. „Ist mir doch egal! Du hast mich zwar jetzt halt als perverse, kleine, verführerische Tusse kennen gelernt, aber so bin ich gar nicht!“ Jamie zog nur angeberisch eine Augenbraue hoch. „Ach, ist das so? Und was bist du dann?“ Sie wurde langsam wütend und gab ihm eine schallende Ohrfeige. „Halt doch einfach mal deine dumme Klappe! Du kennst mich doch gar nicht richtig!“ Er packte sie jetzt an ihrer Jacke und schaute sie mit einem tötenden Blick an. „Tu das noch mal und ich mach dich kalt!“ Dann stieß er sie weg und sprang von Balkon zu Balkon nach oben, bis er auf dem Haus war, doch auch da standen schon Xesocer, die ihn dann auch sofort erkannten. ~OK, das ist jetzt wirklich kacke...~ Jamie rief seinen Schwarzmagier-Bogen und seine Pfeile. „Kommt mir nicht zu Nahe!“ Er versuchte sehr von sich selbst überzeugt zu klingen. „Ha! Das wir nicht lachen, kleiner!“, sagte der eine. „Wie willst du uns denn mit diesen Spielzeugen überlisten?“ ~Au, das tut weh...~ „Ach man, große Reden kann jeder schwingen, doch meist ist nichts dahinter!“ Die beiden Xesocer lachten. „Da hast du wohl Recht. Du bist ja das beste Beispiel!“ Jamie schüttelte den Kopf. „Allerhöchstens das zweitbeste. Ihr seid doch hier die absolute Nummer eins!“ Er spann seinen Bogen und zielte auf den, der ihm am nächsten stand. „Also?“, sprach er, doch plötzlich war noch einer hinter ihm. Es war eine schlanke Frau mit langen schwarzen Haaren. „Also was, Kindchen?“, sagte sie mit einer fiesen Stimme. Jamie erschrak und drehte sich um. ~Die hat ja einen fetten Busen... Ah verdammt, nicht über so was nachdenken!~ Plötzlich entwaffnete sie ihn und nagelte ihn auf dem Boden fest. Sie bewegte sich so schnell, dass er ihr kaum mit den Augen folgen konnte. „Noch was zu sagen?“ Jamie war nun völlig überwältigt. „Äh, äh... Vor was?“ Die Frau rollte die Augen. „Also nicht!“ Sie schlug ihn kurzerhand bewusstlos und schleppte ihn dann fort.

Als Jamie seine Augen öffnete, erblickte er ein edel eingerichtetes Schlafzimmer. ~Hm? Wo bin ich denn hier? Moment mal... Bin ich nicht von dieser Frau entführt worden?~ Er schaute sich noch mal um. „Äh, ja... Sehr schön und wo bin ich jetzt?“ Plötzlich trat die Frau ins Zimmer. „Guten Morgen, Jamie Kyra Yagami!“ Jamie schaute sie ernst an und kam gleich zur Sache. „Wer sind sie?“ Sie setzte sich neben ihn auf das Bett, was ihn etwas verwirrte, doch plötzlich als er ihr in die Augen sah, fiel ihm auf, wie ähnlich er ihr sah. ~Oh Gott... Sie könnte meine Mutter sein! Na ja, ich sehe meinen Eltern ja nicht mal so ähnlich wie ihr.~ „Nun, man könnte sagen, ich stehe dir sehr nahe.“ ~Langsam reicht es! Sie kann nicht meine Mutter sein, ich hab doch schon eine. Und man kann doch nicht zwei haben, oder?~ Sie sah ihm an, dass er sehr verwirrt war und seufzte. „Versuch es nicht zu verstehen, ich denke, es wäre nicht so gut, wenn du die Wahrheit kennst.“ Langsam wurde Jamie sauer. „Die Wahrheit? Was soll das denn heißen?“ Sie nahm seine Hand und schaute ihn eindringlich an. „Merk dir eines: Ich werde nur so nett zu dir sein, wenn wir alleine sind, denn sonst... Darf ich kein Wort zu dir reden!“ Er zog seine Hand weg. „Es ist ja schon ein Wunder, dass wenn sie hier wohnen, dass sie überhaupt mit mir reden... Ich bin schließlich nur ein dreckiger Straßenjunge!“




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