Huhuu, dies ist eine Zusatzseite von www.jamie-misa.myblog.de !
  Startseite
  Über...
  WÖRTER ERKLÄRUNG
  KAPITEL 12
  KAPITEL 11
  KAPITEL 10
  KAPITEL 9
  KAPITEL 8
  KAPITEL 7
  KAPITEL 6
  KAPITEL 5
  KAPITEL 4
  KAPITEL 3
  KAPITEL 2
  KAPITEL 1
  Gästebuch
  Abonnieren
 


 

http://myblog.de/jamie-misa-kap

Gratis bloggen bei
myblog.de





 

5 - Lebe wohl

Misa wollte nach seinen Händen greifen, doch er zog sie mit einem Ruck weg. „Fass mich nicht an!“ Sie kam den Tränen nahe. „Jamie du..“ Jamie zog nur eine Augenbraue hoch. „Ich, was?“, fragte er mit einer schon sehr genervten Stimme. „Du verstehst einfach gar nichts!“ Dann gab sie ihm noch eine Ohrfeige und ging wieder in den Raum mit den Männern. Es gingen ihm jetzt einige Fragen durch den Kopf, doch er versuchte nicht an sie zu denken, vergebens. ~Was hat sie nur getan? Das hätte ich nie von ihr erwartet..~ Kurz darauf kam auch Yumi und schleppte ihn wieder zurück in den Raum, ohne jegliches Wort. Als sie dort angekommen waren, saß Misa neben dem Mann, den anscheinend alle so verehrten und die anderen Leute verbeugten sich vor diesem Mann. „Was wollt ihr verdammt noch mal von mir?“, fragte Jamie erneut. „Nun ja, ich glaube wenn du es nicht weißt, sollte man es dir vor deinem Tod nicht sagen.“ Misa schaute den Mann jetzt erschrocken an. „Tod? Du willst ihn umbringen, Vater?“ Er wusste nicht genau, wie er sich jetzt fühlen sollte. ~Vater?~ „Tu nicht so, als hättest du das nicht gewusst, meine Kirschblüte, du warst doch die jenige, die ihn so schwach gemacht hatte, damit wir ihn festnehmen können, du bist die jenige die ihm zum Tod verholfen hat!“ Sie fühlte sich schrecklich. „Du hast gar nichts gesagt! Du meintest sogar, es würde ihm rein gar nichts passieren!“ Der Mann tat ahnungslos. „Ach, hab ich das? Tut mir Leid, mein Schatz, da hab ich wohl was übersehen.“ Misa lief eine Träne über die Wange. „Übersehen? Soll das ein Scherz sein?“ Er schubste sie auf den Stuhl zurück und sobald er eine Geste machte, hielten sie fünf Wachen fest, sodass sie nicht aufstehen konnte, oder gar die Hände bewegen konnte. „Was soll das, Vater?“, schrie sie nur noch hilflos, doch der Mann zeigte keinerlei Regung. „Nun ja, dann fahren wir, nach der kleinen Störung meiner Tochter, fort. Er wird morgen seinen letzten Atemzug tun, haben sie mich verstanden?“ Yumi nickte nach einer Weile, doch man konnte merken, wie schwer es ihr fiel. „Gut, führen sie ihn ab, mehr wollten wir gar nicht, aber das sie ihn nur hin bringen, keine Gespräche, keine weiteren Berührungen, oder sie können dem gleiche Schicksal nach gehen!“ Jamie wollte sich los reißen, so konnte es doch nicht enden. „Lassen sie mich los!“, sagte er stechend, doch sie zog ihn einfach nur wieder aus dem Raum und das nicht gerade zärtlich. Nachdem sie den langen, edlen Flur bis zum Ende durch gelaufen waren, kamen sie an einer Gittertür an, die von zwei Türstehern geöffnet wurde. Daraufhin hatte Yumi ihn in den Raum hinter den Gittern gestoßen, sobald dies geschehen war, wurde das Gitter wieder vollkommen verschlossen. „Das könnt ihr nicht machen!“, rief er. Sie guckte ihn nur noch kurz an, bevor sie sich wieder umdrehte und davon ging. Jamie drehte sich um und schaute vom Boden bis zur Decke, von rechts nach links. „Sehr.. schön..“ Die Wände waren von Kakerlaken befallen und der Boden war so ein Boden, wie bei einer Leichenbestattung und mehr als den Boden und die Wände in diesem Raum, gab es nicht.

Als es schon spät war, machte er sich Gedanken, was er an seinem Leben falsch gemacht hatte, das er nun so enden musste. „Was wollen die denn nur von mir? Ich bin doch niemand, der denen schaden könnte. Nur ein normaler Straßenjunge, nichts weiter.“, murmelte er immer wieder leise vor sich her, doch was es ihm jetzt noch brachte, darüber nachzudenken, wusste er nicht. Jamie hatte nun das Gefühl, dass sich plötzlich alles geändert hatte. Das gute kam ihm Böse vor, und das Böse gut. ~Ich will gar nicht mehr leben, so, wie die mich alle behandeln, sehe ich aus, wie die Kakerlaken an den Wänden? Tu ich das wirklich?~ Auch ihm lief plötzlich eine Träne über das Gesicht und kurz darauf fing er nur noch an, vergebens zu schreien. „Lasst mich hier raus! Was wollt ihr nur alle von mir!“ Er hatte sich an das Gitter geklammert, doch weil ihm alles weh tat, rutschte er auf seine Knie. „Lasst mich gehen!“, sagte er schluchzend. „Lasst mich doch einfach gehen!“ Doch bald fiel er vor Erschöpfung in einen tiefen Schlaf.

„Wir können ihn doch nicht einfach sterben lassen! Was soll denn das Königshaus ohne ihn machen?“, sprach eine tiefe, volle Stimme. „Habt ihr wirklich vor, meinen Sohn sterben zu lassen?“, erhob er ein zweites mal seine Stimme. „Aber nein, aber nein! Wir werden uns darum kümmern, dass ihr Sohn zurück kommt, komme was wolle!“, sagte einer der Pirayaten. „Versprochen, Yasumi Yagami!“ Der Mann ließ sich auf einen prächtigen Stuhl fallen. „Das will ich mal hoffen, dass ich ihn nach 17 Jahren lebend wieder sehen kann. Jamie Kyra Yagami.“

Nächsten Morgen hörte man laute Trommeln. Jamie öffnete seine Augen langsam und dann erfassten ihn auch schon die Gedanken, an den vergangenen Tag. „Guten Tag, letzter Morgen.“ Plötzlich stand der Mann, den dort alle so verehrten an dem Gitter. „So ist es! Öffnet das Gitter!“ Die beiden Türsteher öffneten das Gitter und zogen ihn grob nach oben. Jamie verkniff sich ein bisschen aufzuschreien, da sie sehr grob an ihm gezogen hatten. „Nun denn, verabschiede dich von deinem Leben. Ach ja, bevor ich es vergesse, ich hab es mir noch mal anders überlegt, ich werde dir sagen was, oder wer du wirklich bist, doch erst, wenn du vor deinem letzten Atemzug bist. Ist das nicht nett, Yagami?“ Man hörte hinter dem Mann schnelle Schritte. „Vater! Das kannst du nicht machen!“, schrie diese Person, die sich schnell als Misa entpuppte. „Was? Kirschblüte du weißt, dass muss sein. Er könnte sonst später eine Bedrohung für uns darstellen, verstehst du das denn nicht? Man muss das Feuer schon löschen, wenn es noch nicht groß genug ist, sagte dein Großvater einst.“ Misa sah schon wieder sehr verheult aus. „Aber Jamie ist kein Feuer! Er ist ein ganz normaler Mensch!“ Der Mann rollte die Augen. „Bringt sie weg.“ Was Wachen, die gerade vorbeikamen dann auch taten. „Vater! Ich werde dir das nie verzeihen!“, schrie sie verzweifelt, bevor man sie nicht mehr sehen konnte. „Nun ja, wir sollten nicht mehr lange warten, bevor Mr. Yasumi noch kommt.“ ~Yasumi? Warum sollte ein Yasumi kommen, um mich zu retten?~, fragte er sich nur. Dann machte der Mann wieder eine Geste und Jamie wurde wieder einmal herumgeschleppt.

Nun waren sie draußen und viele Leute standen um eine Art Bühne, wo verschiedene Arten von Waffen und ein Tisch standen, worauf sie zu gingen. „Angst?“, fragte ihn der Mann. „Nicht im geringsten!“, erwiderte Jamie. „Na dann, das werden wir ja sehen, ob du Angst hast.“ Die Türsteher, Jamie und der Mann standen nun auf dem Bühnen artigen Etwas und banden ihn an einen Pfahl. Danach kam ein weiterer Mann und noch zwei Wachen, die Misa in der Mitte festhielten. Man konnte sehen, wie sehr Misa daran litt, so nah an Jamie zu stehen und sie weinte immer noch. „Hört doch auf!“, murmelte sie schluchzend. Dann zog der Mann zwei Schwerter und ging auf ihn zu. „Meine Kirschblüte, wein doch nicht! Ich will dir nur zeigen, dass du nie Emotionen für diesen Bengel haben solltest!“, sprach der Vater von Misa, oder auch der Mann, den alle so begehrten, doch sie schüttelte nur den Kopf. Nun ging der andere Mann zur Sache und stach Jamie die zwei Schwerter in den Oberkörper. Dieser verkniff sich nur wieder einen Aufschrei und nahm alles so hin. Der Mann verstümmelte Jamie noch ein paar Minuten, bis er kaum noch bei Bewusstsein war, doch dann erhob Misa’s Vater noch einmal das Wort. „Ich hab es mir noch einmal anders überlegt, ich sag es dir doch nicht, wer du bist.“, Mieses Gelächter brach aus und der Mann setzte zu dem Todesstoß aus. „Lebe



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung