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6 – Yasumi

Plötzlich schnellte ein goldener Pfeil durch das Schwert des Mannes, sodass das Schwert zu Boden fiel. „Was?“, schrie der Mann verblüfft auf. Alle Köpfe drehten sich zu der Stelle, von der der Pfeil vermutlich abgeschossen wurde, doch dort stand niemand. Jamie merkte, wie jemand blitzschnell seine Fesseln löste, doch bald merkte es der Vater von Misa und schrie laut: „Passt doch auf! Yagami wird befreit!“ Der Mann, der zuvor Jamie verstümmelt hatte, rannte zu dem Pfahl, doch er war mit der geheimnisvollen Person schon fort. „Wo sind sie hin?“, rief der Mann. Der Vater von Misa gab dem Mann eine mit einem Holzstab. „Sie Depp! Wie konnten sie ihn entkommen lassen!“ Gemurmel ging durch die Menge und es blieb unerklärlich, wer es gewesen war, wo sie hin sind.

~Wo.. Wo bin ich?~ Jamie fühlte immer noch Schmerzen im ganzen Körper, doch plötzlich merkte er, dass all seine Wunden verbunden waren, oder manche geheilt worden waren. Er bemerkte auch, dass er nun an einen Baum gelehnt saß, doch er konnte niemanden sehen. „Mh.. Bin ich tot? OK, dumme Frage, ich würde ja sonst wohl keine Schmerzen spüren.“ Jamie hörte langsam Schritte von hinten und als er nach hinten, an dem Baum vorbei sah, konnte er den Yasumi sehen, der ihm angeblich das Leben gerettet haben soll. „Guten Abend, Jamie. Wie geht es dir?“ Sein Gesicht sah warm und freundlich aus. ~Ob sein Gesicht nur so freundlich aussieht, wegen den Abendsonnenstrahlen?~ „Äh, guten Abend. Wenn ich meine Schmerzen nicht dazu zähle, würde ich sagen, ganz OK.“ Der Yasumi lächelte ein bisschen. „Das ist gut.“, sagte er leise. „Bedrückt sie irgendwas?“, fragte Jamie. „Nein, warum sollte etwas sein?“ Er setzte sich nun neben Jamie und schaute in die Abendsonne. „Nun ja, weil sie irgendwie bedrückt aussehen.. Finde ich.“ Jamie schaute nun auch der Abendsonne entgegen und er genoss jeden Strahl davon, so warm, aber doch nicht heiß. „Nein, es ist wirklich nichts, keine Sorge.“ Beide wussten nun nicht mehr, was sie sagen sollten und blieben nur so sitzen, doch einige Minuten später ergriff Jamie doch noch mal das Wort. „Darf ich fragen, wie sie heißen?“ Der Yasumi war etwas verblüfft, warum er fragte, antwortete aber trotzdem. „Ich denke, dass es nicht der richtige Zeitpunkt ist, es dir zu sagen. Wenn du aber noch Fragen hast, kannst du sie gerne stellen.“ Ihm ging nun wieder das Erlebnis mit Misa durch den Kopf, wie sie ihm nicht sagen wollte, wie sie heißt und meinte, er solle erst eine andere Frage stellen. Irgendwie machte ihn das wieder ein bisschen wütend. „Diese Misa..“, sprach er kaum hörbar. „Hm?“ Er war etwas verwirrt, da er nicht mitbekommen hatte, dass er dies laut gesagt hatte. „Oh nein, vergessen sie das ganz schnell wieder..“ Der Yasumi dachte nach. ~Misa? Habe ich das nicht schon mal irgendwo gehört? Ist.. das nicht die Tochter von Ziaki?~ „Was ist mit dieser Misa?“ Jamie schluckte ein bisschen, solle er ihm das wirklich sagen? Er war sich nicht sicher, da sie anscheinend einer der Feinde des Yasumi war. Doch dann fiel ihm ein, dass auch sie ihn verraten hatte. „Misa Ziaki meinen sie, oder wie?“ Nun war der Yasumi sich sicher, sie war die Tochter von Ziaki. „Ziaki? Was hattest du denn mit ihr zu tun?“ „Nun äh, man könnte sagen, dass sie die jenige ist, die es fast geschafft hätte mich kalt zu machen, wenn mich nicht irgendjemand befreit hätte.“ Jamie war nicht sicher, ob er es so hätte sagen sollen. Schließlich hatte sie auch um ihn geweint und wusste nicht ein mal, dass er umgebracht werden sollte. „War mir eigentlich schon klar, bei diesem Nachnamen.“ „Warum?“ „Sag mal, hast du hinter dem Mond gelebt? Ziaki ist auch der Mann, der dazu angeordert hatte, dich nieder zu machen!“ Er wusste nun genau, wen er meinte. „Also.. Ist sie wirklich seine Tochter?“ Jamie schaute betroffen nach unten auf seine Beine, die er an sich herangezogen hatte. „Was ist daran so schlimm?“, fragte der Yasumi. „Sie..“ „Sie?“ „Sie war schon damals meine beste Freundin gewesen.. Im Kindergarten, in der Schule. Bis sie weggezogen war.“ Der Yasumi hatte einen Arm um ihn gelegt. „Deswegen macht es dir so schwer, nicht?“ Er zog Jamie ein bisschen an sich ran, der wieder eine Träne verlor. „Sag, warum ist das Leben so?“ „Nun man könnte es verschieden erklären, aber doch nicht das richtige meinen. Da kann ich dir auch nur sagen, weil es so ist.“ „Mh..“ „Na ja, ich denke mal, wir sollten langsam nach Hause gehen.“ „Nach Hause?“ Er war etwas verwirrt. „Ja, nach Hause.“ Er zog Jamie hoch und schaute ihm jetzt direkt in die Augen. „Ich werde dir alles später erklären, Jamie, aber er ist noch nicht der richtige Zeitpunkt.“ Er wurde wieder ein bisschen wütend. ~Immer ist es nicht der richtige Zeitpunkt! Wann, wann verdammt noch mal ist denn der richtige Zeitpunkt? Warum wollt ihr mir nur alle immer war verheimlichen?~

Als sie dann „zu Hause“ waren, schaute er sich erst mal um. „Wow.. So ein großes, schönes Haus hab ich ja noch nie gesehen. OK, noch nie von innen, das ist was anderes.“ Der Yasumi stand plötzlich wieder hinter ihm. „Ach ja, was ich dich noch fragen wollte, wo hast du denn vorher gelebt?“ Jamie erschrak ein bisschen, da er nicht wusste, dass er hinter ihm stand. ~Vorher? Leb ich da nicht EIGENTLICH immer noch, wenn man die Entführung und Rettungsaktion nicht mitzählt?~ „Äh, in Sylvus.“ „In Sylvus also. Eigentlich ist das eine ganz schöne Stadt.“ „Hm, ja eigentlich schon, eigentlich aber auch nicht.“ Der Yasumi hielt Jamie nun ein bisschen von hinten fest. „Warum denn nicht?“ Er war etwas verwirrt. ~Warum ist er nur so väterlich zu mir?~ „Viele Leute dort sind einfach.. Nicht gerade nett, so könnte man das beschreiben.“ „Geht es denn immer nur um die Leute, in deiner Gegenwart?“ Jamie dachte nach. „Na ja, ich denke ich würde mich auch wohlfühlen wenn ich in einer schönen Gegend bin, ohne irgendwelche Leute. Auch wenn es auf Dauer etwas langweilig werden könnte.“ Der Yasumi lächelte ein bisschen. „In der Tat, langweilig wird es auf jeden Fall. Wir sollten langsam schlafen gehen. Komm, ich zeig dir, wo du schlafen kannst.“ Er griff nach Jamies Hand und schleppte ihn zu einem halbwegs großen Zimmer, mit einer Wand die so aussah, wie wenn man gerade im Meer untergetaucht war, mit einem dunkelblauen Boden und einer Lampe, die wie eine Muschel geformt war und wo ganz viele glitzernde, blaue Steinchen drauf waren. Einfach schön dieses Zimmer. Hinten links stand ein recht großes, schwarzes Bett mit schlicht blauer Bettwäsche, ein Nachttisch und rechts daneben ein Tisch mit einem Kleiderschrank daneben. „Das ist ja auch so ein schönes Zimmer.“, sagte Jamie ein bisschen staunend. „Na ja, die Zimmer sind meistens schon alle sehr alt und sammeln sich über Tausenden von Jahren an.. Ich werde dann auch mal schlafen gehen. Wir sehen uns Morgen. Gute Nacht.“ Dann ging er ohne jegliches Wort und schloss die Tür leise. Jamie bewunderte noch einige Sekunden das Zimmer, bis er sich müde auf das Bett fallen ließ, was er besser nicht getan hätte, da seine Wunden immer noch weh taten. „Au..“ Doch dann deckte er sich einfach zu und schlief bald ein.

Den nächsten Morgen wurde er durch ein leises Klopfen geweckt. „Hm?“, sagte er ein bisschen verschlafen. Dann öffnete sich die Tür und eine schlanke Frau mit schwarzen Haaren kam herein. „Yumi? Aber was machst du denn hier?“ Sie kam zu ihm und setzte sich auf eine Bettkante. „Keine Sorge, ich bin nicht hier um dir was zu tun, Jamie. Ganz im Gegenteil, ich bin hier um auf dich aufzupassen.“ Jamie war etwas verwirrt. „Aber warum?“ Yumi nahm ihn erst mal in ihren Arm und schluchzte ein bisschen. „Was.. Was ist denn?“, fragte er nun noch verwirrter. „Ich bin nur so froh, dass du noch lebst. Ich hätte viel mehr auf dich Acht geben müssen, dir helfen müssen!“ „Aber..“ „Kein Aber!“ Sie ließ ein bisschen von ihm ab und schaute ihm mit ihren verheulten Augen an. „Geht es dir jetzt besser?“, fragte sie. „Denke schon.“ „Das ist gut.“ Ihr lief noch eine Träne über ihr schmales Gesicht. „Aber kannst du mich denn endlich mal aufklären, was hier gespielt wird?“ Yumi seufzte. „Ich schätze, wir können es dir nicht länger verheimlichen, aber ich will es dir nicht sagen, wenn er nicht dabei ist.“ „Wenn wer nicht dabei ist?“ „Yasumi.. Also der, der dich gestern mit hier hin genommen hat.“ „Warum sagst du mir seinen Namen denn nicht?“ „Nicht so wichtig.. Komm einfach mit.“ Sie wischte sich ihre Tränen vom Gesicht und zog Jamie aus dem Bett, doch das hätte sie nicht tun brauchen, denn im nächsten Moment kam der Yasumi schon rein. „Guten Morgen ihr Beiden.“ „Guten.. Morgen.“, erwiderte Jamie. „Also.. Dann schießt mal los, ich habe keine Lust noch länger zu warten!“ Yumi und der Yasumi schauten sich nur kurz vielsagend an und dann näherte er sich den Beiden. „Wollen wir dazu nicht woanders hingehen?“, sagte er. „Hm.. Wie du meinst.“ Nun gingen sie also wieder an die Stelle, an der sich Jamie letzten Tag wieder gefunden hatte. An dem Baum, wo sie den Sonnenuntergang beobachtet hatten. Der Yasumi ergriff als erster das Wort und legte seine Arme auf Jamies Schulter. „Also, Jamie.“, fing er an. „Ich will dich noch einmal was fragen: Wie heißen die Leute, bei denen du aufgewachsen bist, mit Nachname?“ Er dachte nach. „Wenn ich es mir so Recht überlege, weiß ich das ja gar nicht.. Hm..“ Der Yasumi lächelte nur ein bisschen. „Du bist mir ja einer, weißt nicht mal den Nachnamen von den Menschen, die dich groß gezogen haben. Na ja, ich würde mal sagen, dass sie auf jeden Fall nicht Yagami heißen werden, denn wenn doch, dann ist das ein ziemlich großer Zufall.“ Jamie war nun etwas verwirrt. „Warum denn?“ „Du immer mit deinem warum. Warte ab und hör mir zu.“ Die Stimme von ihm wurde immer bedrückter, so empfand er es. „Einst lebten Yumi und ich wie ein ganz normales Paar hier in diesem Haus, wo du heute geschlafen hast. Dann haben wir ein Kind bekommen, eines, das einst meinen Platz einnehmen sollte. Doch als unsere Neider sich zusammen geschlossen hatten, war das Kind in zu großer Gefahr und wir mussten es weg geben, damit es noch in Ruhe weiter leben konnte. Nun ging der Krieg immer weiter und weiter und wir haben unser Kind nie wieder gesehen. Yumi hatte beschlossen sich als so was wie ein Spion bei Ziaki ein zu schleichen, was nun auch schon drei ganze Jahre funktioniert hatte, doch dann bekam sie den Auftrag einen 17 jährigen Jungen fest zu nehmen. Dich.“ Er machte eine kurze Sprechpause und atmete noch einmal tief durch bis er fortsetzte. „Sie nahm dich also mit dort hin und bekam dort schon ein schlechtes Gewissen. Kurz nachdem sie gegangen war, kam sie wieder zu mir und hatte mir alles genau erzählt, was mich sehr beunruhigt hatte, denn du.. Du bist etwas ganz besonderes für uns, Jamie. An dem zweiten Abend, bevor sie dich umbringen wollten, hatten wir uns besprochen das unsere Pirayaten dich befreien sollten, also sind sie schon in der Nacht los und haben dich gesucht, bis sie dich in der letzten Sekunde noch gefunden hatten.“ „Aber warum, warum habt ihr mich gerettet?“ Der Yasumi schaute ihm tief in seine grünen Augen. „Warum sollten wir unseren Sohn sterben lassen?“ Jamie war etwas geschockt und das konnte man ihm nun auch ansehen. „Ich bin.. Euer Sohn?“ Yumi umarmte ihn nun von hinten. „Vielleicht verstehst du jetzt.“ Er schaute auf den Boden. ~Aber..~ „Nichts aber!“ „Les doch nicht immer meine Gedanken, Yu.. Mama?“ Sie lächelte. „Du kannst ruhig Mama zu mir sagen.“ „Das heißt.. Du kannst mir jetzt sagen, wie du heißt, oder..?“, sagte Jamie zu dem Yasumi. „War klar, das jetzt so was kommt. Na gut.. Mein Name ist Akira Yagami.“ „Deswegen.. Also wegen dem Nachnamen.. Tz, jetzt fühl ich mich verarscht..“ „Hm? Warum?“ Jamie lächelte. „Erstens weil ich nie wusste, dass ich nicht bei meinen leiblichen Eltern aufgewachsen bin und das man mir hier mehr oder weniger sagt: Du bist der nächste Yasumi.“




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