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7 – Misa

„Also.. Aber.. Ach man.. Keine Ahnung wie ich’s sagen soll..“, stammelte Jamie vor sich hin. Yumi die mit ihm oben auf dem Dach saß lächelte. „Lass dir Zeit, ich habe heute eh nichts mehr zu tun.“ „Tz“, sagte er nur spielerisch. „Hm.. Aber mal eine Frage: Was ist denn jetzt mit Ziaki?“ Sie wurde wieder ernst. „Wenn ich ehrlich sein soll, habe ich keine Ahnung.“ Er schaute ihr nun in die Augen. „Weißt du, ich will dich jetzt nicht verlieren, wo ich jetzt weiß, dass du meine Mama bist.“ Sie nahm seine Hände. „Du wirst mich nicht verlieren.“ „Ehrenwort?“ „Ehrenwort!“ Dann überlegte Jamie noch mal kurz. „Also was ich eigentlich sagen wollte, da wo ich ja jetzt aufgewachsen bin, soll ich da noch mal hin? Oder soll ich hier bleiben? Ich weiß nicht so Recht, was ihr wollt, oder nicht wollt.. Oder was ich will.. Das weiß ich wohl auch noch nicht, aber ich glaube, dass ihr die besseren Eltern seid.“ Yumi war etwas verwundert. „Waren deine Eltern denn so mies?“ „Sehr, sehr, sehr mies! Mehr als nur sehr, sehr, sehr mies!“ Sie musste anfangen zu lachen. „Hast du noch eine Steigerungsform?“, konnte sie sich nicht verkneifen. „Hm na ja, weißt du, ich würde auch gerne noch einmal mit Misa sprechen.“ „Ah OK, Thema Wechsel. Meinst du mit Misa Ziaki?“, fragte sie wieder ernst. „Ja, mit Misa Ziaki. Hat Akira, oder Papa, dir das erzählt, was ich ihm gesagt hab?“ Yumi nickte. „Ja, hat er.“ Beide schaute nun wieder in den Himmel. „Na ja, ich schätze das wird nicht so einfach, mit ihr zu reden.“, sprach sie. „Ich weiß..“ Dann kam Akira auch noch und stupste Jamie von hinten an. „Jamie?“ Der drehte sich etwas erschrocken um. „Was ist denn, Papa?“ „Ich will dir nur mal sagen, nur weil du jetzt hier bist, musst du trotzdem noch zur Schule! Mir ist auch egal, wie wir das machen.“ Er pfiff nur unschuldig. „Schule?“ Dann hustete er spielerisch. „Was ist denn das? Schule, kenn ich ja gar nicht.“ Akira zog nur eine Augenbraue hoch. „Jamie!“ Dann ergriff auch Yumi noch mal das Wort. „Dein Vater hat Recht, du musst noch an irgendeinem Unterricht teilnehmen.“ Er wusste, dass es nichts bringen würde große Reden zu schwingen, warum er nicht zur Schule müsste, denn auch wenn er seine leiblichen Eltern noch kaum kennt, weiß er, dass sie nicht leicht weich zu kochen sind. „Ist ja gut, ist ja gut, aber wo soll ich denn hin?“ Seine Eltern schauten sich ideenlos an. „Kennst du eine geeignete Schule hier in der Gegend, Yumi?“ Sie schüttelte den Kopf. „Nein, du?“ Er konnte ihr Kopfschütteln nur erwidern. „Nein, ich auch nicht.“ Jamie schüttelte nur noch vor Verzweiflung den Kopf. „Oh mein Gott..“

Es neigte sich wieder einmal der Nacht zu und Akira musste an diesem Tag das erste mal zu einer Y-Versammlung, seid Jamie da war. „Sag Mama, wo muss er eigentlich genau hin?“, fragte er Yumi, als er in die Küche zu ihr gegangen war. „Nun, die Orte wechseln stetig und ich frage ihn Mittlerweile gar nicht mehr, wo er denn wieder hin muss. Das einzigste was du wissen musst ist, dass er morgen früh wieder da sein wird.“ Jamie war ein bisschen enttäuscht, denn er hatte mehr erwartet. „Hm..“ Er setzte sich auf einen Küchenstuhl. „Und was besprechen die Yasumi da so?“ Yumi musste ihn ein zweites mal enttäuschen. „Er darf nicht einmal mit mir darüber reden, ich kann es dir nicht sagen.“ Er seufzte. „Hast du überhaupt eine Ahnung was er so treibt?“ „Hm, gelegentlich schon, aber nicht immer.“ Beide standen, oder saßen nun einfach nur so dar. „Ist das nicht doof für dich, wenn er nicht darüber redet?“, durchlöcherte er sie mit Fragen. „Nun ist aber mal gut, Schatz. Es ist nicht schlimm, nur sein Job.“ Jetzt setzte sie sich gegenüber von ihm. „Schiebst du immer noch den Gedanken, noch mal mit Misa zu reden?“ „Sieht so aus.“ Sie lehnte sich mit ihren Armen auf den Tisch. „Hör zu ich hab eine Idee. Das darfst du deinem Vater aber nicht sagen, OK?“ Man konnte Verwirrung in Jamies Augen lesen. „Äh, OK.“ Yumi zog ein Papierschnipsel mit einer Aufschrift aus ihrer Hosentasche. „Ich noch mal mit Misa reden können und sie gefragt, auf welche Schule sie denn geht..“ Sie schob ihm den Zettel rüber. „Die Liosé-Schule? Ist die nicht fast hier neben an? Aber sag, ist das nicht ein bisschen gefährlich, wenn ich auf die gleiche Schule wie sie gehe?“ Sie wusste das diese Frage kommen würde. „Deswegen darfst du deinem Vater auch nichts sagen!“ Auf dem Zettel konnte er eindeutig sehen, dass es Misa’s Schrift war, denn er hatte ihre Schrift einmal gesehen, wo sie bei ihm war. „Also erst mal ist das trotzdem riskant und zweitens, ist das nicht Misa’s Schrift?“ Yumi nickte erneut. „Ja, ist es.“ Schlüsselklingeln war von draußen zu hören. „Er ist schon da? Komisch.. Schnell, pack den Zettel weg!“, flüsterte sie zu Jamie. „Mach schnell!“ Dann packte er den Zettel schnell in seine Hosentasche und kurz darauf war Akira auch schon im Haus. Yumi stürmte zu ihm. „Schatz, was machst du denn so früh schon zu Hause?“ Er war etwas verwundert, warum sie gleich ankam, fasste sich aber bald wieder. „Gab nicht viel zu reden, das war’s.“ „Hm.. Na gut, ich gehe dann mal schlafen.“ Akira nahm seine Frau noch mal in den Arm, küsste sie auf die Wange und wünschte ihr eine gute Nacht, bevor er seine Sachen wieder weg packte und nach einer Weile auch schlafen ging. Jamie, der immer noch in der Küche saß, dachte immer noch nach, ob er das wirklich machen sollte. Am Ende entschied er sich, es doch zu machen und ging dann auch schlafen.

Nächsten Morgen weckte ihn sein Vater schon sehr früh. Akira klopfte zwei mal. „Jamie? Du musst jetzt endgültig zur Schule! Deine Mutter hat mir auch schon eine genannt, zu der du gehen kannst.“ Dann kam er rein und zog seinen Sohn aus dem Bett. Als er wieder weg war, zog sich Jamie an und ging Essen. Als er dann am Frühstückstisch saß und total verschlafen aussah, waren seine Eltern schon längst mit Essen fertig. „Wie könnt ihr mir das ohne Vorwarnung antun? Ich konnte mich ja nicht einmal darauf einstellen, dass ich heute wieder zur Schule muss!“, nörgelte er rum. „Ist das denn so schlimm? Ich hab auch manchmal unverhoffte Termine in der Nacht und ich bin auch noch nicht gestorben!“, erwiderte Akira. „Ja, du bist ja auch abnormal und das schon gewohnt!“, wiedersprach ihm Jamie wieder. „Ach, es bringt nichts zu diskutieren. Du gehst heute zur Schule, basta!“, ergriff Yumi noch mal das Wort und ging aus dem Zimmer. Als dann auch Jamie mit Essen fertig war, zog er sich an und ließ sich von seiner Mutter die Schule zeigen. „Guck, ist ein Katzensprung von hier, Jamie!“ Und ohne ihn noch was sagen zu lassen, ging sie wieder. ~Tz~

Jamie wagte es nun also in die Schule zu gehen und suchte nach dem Sekretariat, was er nach einigen Minuten auch fand. Er klopfte und wartete auf eine Antwort. „Ja?“, kam es von innen. Dann öffnete er einfach die Tür und trat in den Raum ein. „Guten Morgen.“ Dann drückte er den Frauen am Tresen den Zettel in die Hand, den er von Yumi vor der Schule bekommen hatte, sodass er diesen nicht lesen konnte, in die Hand. „Hier.“, sagte er schroff. Die Frauen lasen sich den Zettel durch und führten ihn danach zu einem Klassenraum. ~Was wohl auf dem Zettel stand?~ Die Frauen klopften an der Klassentür und als sie ihr klopfen erwidert bekommen hatten, gingen alle drei herein, Jamie und die beiden Frauen. „Guten Morgen, wir haben hier einen neuen Schüler, Jamie Kyra Yagami.“ Die Lehrerin nickte und schickte die Frauen weg. Danach wies sie ihn auf einen Platz, wo er sitzen sollte.. Neben Misa, die auch in der Klasse war. Nachdem er sich gesetzt hatte, ist ihm erst aufgefallen, neben wem er nun saß. ~Oh Gott! Misa!~




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