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8 – Das Leben geht weiter

Misa hatte es schon gemerkt, als er in den Klassenraum kam, doch sie hatte sich nur gefreut, ihn wohl wieder zu sehen. Den ganzen Unterricht über bis zur Pause saßen beide nur stumm da und machten keine Regung, doch als es zur Pause klingelte und sie wieder reden durften schmiss sich Misa sofort um Jamie. „Misa, wir sind hier in der Schule!“ Sie drückte ihr Gesicht fest an seine Schulter und murmelte was kaum versteh bares. „Na und? Mir doch egal, ich bin nur froh, dich wieder zu sehen!“ Er legte seine Arme um sie. „Trotzdem! Lass uns wenigstens raus gehen!“ Misa schaute ihn an. „Na gut, OK.. Du wirst wohl Recht haben.“ Dann standen beide auf und bewegten sich Richtung Ausgang. Sie konnte ihren Blick nicht von ihm abwenden. ~Jamie..~

Draußen fanden sie dann schließlich einen unbeobachteten Platz, wo sie sich auf die Schulmauer setzten. „Und, wie hat dein „toller“ Vater so reagiert?“, ergriff Jamie als erstes das Wort. „Na ja, wie erwartet. Sauer.“ Er konnte sich ein kleines Lächeln pah tu nicht verkneifen. „Sein Gesicht hätte ich gerne gesehen. Aber ich bin im Moment einfach nur froh, gerade noch lebend davon gekommen zu sein.“ Misa lehnte sich bei ihm an und griff nach einer Hand von ihm. „Bist du sauer auf mich?“, fragte sie anschließend, doch er schüttelte nur den Kopf. „Ich wüsste nicht, warum ich sauer auf dich sein sollte. Erstens, es war dein Vater, nicht du. Zweitens, du wusstest nicht Bescheid und außerdem war es schon bewegend, dass du am Ende geweint hast.. Irgendwie..“ „..Das ist schön zu hören.“ Nun wussten die beiden nicht mehr, was sie sagen, oder tun sollten. Nach einiger Zeit war es Misa genug, sie wollte ihm unbedingt wieder näher kommen, drehte sich richtig zu ihm und nahm nun auch seine zweite Hand. Jamie schaute sie etwas verwirrt an. „Und jetzt?“, fragte er. „Jetzt, mein lieber Jamie, hab ich keine Lust mehr, tatenlos hier rum zu sitzen!“ Misa kam ihm näher, bis sie leicht seine Lippen mit ihren berührte. Er wurde wieder einmal, wie von ihr erwartet, leicht rot, weswegen sie wieder leise kichern musste, doch das brachte ihn kaum aus der Fassung. Da er nun auch nicht mehr darum sitzen, nicht mehr nichts tun und ihr nicht die komplette Führung überlassen wollte, bewegte er sich nun auch mal. Jamie löste seine Hände von ihren und umarmte sie, sodass sie nicht mehr entweichen konnte. „Uh, jetzt hab ich aber Angst.“, sagte Misa spielerisch. „Solltest du auch.“, erwiderte er genauso spielerisch. „Na dann zeig was du kannst.“ Er dachte noch einige Sekunden nach, doch dann fing er einen leidenschaftlichen Zungenkuss an, worauf sie nur gewartet hatte. Beide waren nun total in ihre kleine Liebeswelt versunken, doch plötzlich rutschte Misa ein Stückchen von der Mauer ab und beide flogen rückwärts von der Mauer, doch sie hatten sich nichts getan. Erst schauten sie sich nur an, doch dann mussten beide von Herzen lachen. „Oh man..“, sagte Misa immer noch lachend. Danach rollte sie sich auf Jamie und legte ihren Kopf auf seine Brust. „Wir sind krank.“ „Da hast du wohl Recht.“, gab er zu. Schon bald klingelte es wieder zum Unterricht und wie vor der Pause waren beide wieder still, doch dieses mal konnten sie nur an den anderen denken und nicht mehr daran, was der Lehrer vorne an der Tafel vorbetete.

„Kommst du jetzt immer hier zur Schule?“, fragte Misa Jamie nach Schulschluss vor der Schule. „Denke und hoffe ich schon.“ Beide gaben sich noch einmal ihre Hände und schauten sich tief in die Augen. „Bis morgen dann, Jamie.“ Sie seufzte und gab ihm einen kurzen Kuss auf die Wange. „Wir werden uns dann Morgen wieder sehen.. Oder hast du heute noch irgendwie Zeit?“ Jamie dachte nach. „Riskant, riskant, aber ich denke schon.“ „OK, dann lass uns heute Nachmittag hier auf dem Schulhof treffen. Dann können wir uns immer noch entscheiden, wo wir hin gehen und wo es sicher ist.“ Er nickte. „Dann bis nachher.“ Danach umarmten sich beide und trennten sich mit einem Lächeln im Gesicht.

Misa war schon am Schulhof und wartete gespannt auf Jamie, der erst eine viertel Stunde nach der verabredeten Zeit erschien. „Wo warst du denn?“ Sie kam ihm schon gleich entgegen. „Weißt du, wie schwer es ist, meinen Vater davon zu überreden, dass ich nicht irgendwo hingehe, wo ich es bereuen könnte? Der ist total hartnäckig!“ Misa grinste nun wieder. „Oh, eine Runde Mitleid für klein Jamie.“ Doch dann umarmte sie ihn einfach. „Wenigstens bist du ja gekommen.“ Er umarmte sie nun auch. „Na also, du kleine Satanstante.“ „Oh, seid wann bin ich eine Satanstante? Sehe ich vielleicht so aus?“, fragte sie frech. „Hm, nun ja man könnte sagen.. Schwarze, kurze Haare, blasse Augenfarbe..“ Misa zog eine Augenbraue hoch. „Soll ich meine Haare blond färben, knallblaue Kontaktlinsen aufsetzen oder sonst was machen, dass ich wie ein Engel aussehe?“, konnte sie sich nicht verkneifen. „Nein, ich mag die freche Misa lieber.“ Beide lachten wieder ein bisschen. „Dann lass uns mal irgendwo hingehen.“, schlug er vor. „Wie du meinst, dahin, wo uns unsere Beine tragen, oder wie?“ Er nickte. „Mit Vorsicht zu genießen.“ Jetzt nickte sie ebenfalls, doch bald schon gingen sie ihre Wege. Sie redeten eine Weile, über die Schule, was sie in den Hausaufgaben hatten, über alles mögliche, bis sie plötzlich die Stimmen von den Wachen ihres Vaters hörten. „Bist du einfach davon geschlichen?“, flüsterte er ihr zu. „Hm, könnte man so sehen.“ Er zog sie schnell zurück, da schon die ersten Wachen in Sichtweite waren. „Warum? Das ist total unvorsichtig von dir gewesen!“ Jamie hielt sie nun von hinten fest und schaute sich um. „Es tut mir Leid.. Das war nicht meine Absicht, das sie nach mir suchen.“ Sie schaute nun auch nach, ob noch welche in Sichtweite waren und tatsächlich sah sie ein. „Jamie! Schräg hinter uns sind ein paar!“, flüsterte sie ihm zu. „Na ganz super.“ Er ließ sie los und ging in die Richtung der Wachen. Als sie das merkte, drehte sie sich um. „Jamie verdammt, was machst du denn da?“, rief sie ihm leise hinter her. „Das kann doch nicht dein Ernst sein!“ Doch er ließ sich nicht umstimmen und ging weiter. „Hey, ihr da hinten.“ Die Wachen drehten sich zu ihm. „Ja, ich meine euch!“ Sie erkannten plötzlich, wen sie vor sich hatten. „Das ist Yagami!“, rief der eine. „Schnappen wir ihn uns!“ Jamie sah sehr unbeeindruckt aus. „Na los, versucht es doch!“ Danach machte er eine Geste nach hinten zu Misa, die heißen sollte: Geh endlich! Was sie dann auch tat, auch wenn sie es nicht wollte und ihn immer noch nicht verstand, was er da eigentlich machte. „Macht doch endlich, ihr Volltrottel! Oder traut ihr euch nicht?“ Die Wachen wurden langsam ein bisschen sauer und liefen auf ihn zu. „Na also.“ Jamie grinste nur. Als die Wachen dann bei ihm waren, wunderte sie, warum er so selbstsicher war und gingen nur mit Vorsicht näher an ihn ran, doch das brachte ihnen auch nichts mehr, da es ihn plötzlich mehrere male gab und alle seine Doppelgänger hielten die Wachen nun von hinten fest. Sie waren alle sehr erschrocken und hatten alle etwas Angst, was er nun wohl als nächstes tun wollte. „Also sagt mir, was soll ich jetzt mit euch machen?“, fragte er mit einem fiesen Unterton. Die Wachen zitterten nur etwas. „Keine Antwort? Hm, dann kann ich mir also was aussuchen?“ Immer noch keine Antwort. „OK, wie ihr meint.“ Jamie schaute sich noch mal um. „Ihr seid also fünf. Dann macht es ja um so mehr Spaß, wenn ihr so viele seid.“

Später dann drehte er sich um und sah, wie sich Misa langsam ihm näherte. „Hab ich dir nicht gesagt, gezeigt, dass du weg gehen sollst?“ Sie schüttelte nur den Kopf. „Die Wachen können es Tod doch sowieso nicht mehr weiter sagen, dass ich hier bin, oder?“ Misa schaute etwas entsetzt hinter ihn. „Hat man dir das so beigebracht?“, fragte sie dann. „Ich bin nur dafür, dass sie alles zurück kriegen, was sie mir und den anderen angetan haben! Verstehst du das denn nicht?“ Ein paar Schritte ging sie nun auf ihn zu und schaute noch einmal hinter ihn. Blut war überall auf dem Boden und die Leichen waren alle enthauptet. „Ich glaub es nicht, so habe ich dich gar nicht kennen gelernt!“ Es war ihr an zu sehen, dass sie etwas traurig war. „Nein, ich verstehe das ernsthaft nicht! Rache ist doch nicht immer ein Ausweg..“ Jamie packte sie an den Schultern und zog sie an sich heran. „Misa, glaub mir, ich kann einfach nicht anders.“ Man konnte erneut Schritte hören, doch das war ihnen in diesem Moment egal. „Ich bitte dich, lass diese Rache nicht über dich regieren! Genau das selbe ist meinem Vater auch passiert und seit dem..“ „Und seit dem ist er so, wie er jetzt ist.“, beendete er ihren Satz. „Genau so ist es.“ Sie lehnte ihren Kopf gegen ihn. „Und weißt du wodurch er diese Rachsüchtigkeit hat?“, fragte sie schon so seltsam. „Nein, woher auch?“, erwiderte er. „Ich werde es dir erzählen, aber pass auf und vergiss es nicht. Es kann dir eventuell von großem Nutzen sein, auch wenn es hier um meinen Vater geht.. Damals lebte mein Vater mit meiner Mutter und mir glücklich zusammen, bis er und Mama in den Krieg gezogen sind. Sie dienten damals deinem Vater und versuchten ihm immer zu helfen, doch eines Tages in diesem Krieg soll er sehr wütend geworden sein und meine Mutter absichtlich ermordet haben.. So wurde es meinem Vater erzählt, doch ich glaube nicht, dass das stimmt.“ Sie machte eine kurze Pause. „Ich sage ihm immer und immer wieder, dass er ihn mal fragen soll, ob das wirklich stimmt, doch er beharrt immer darauf, dass es sowieso stimmt, da er es von einem Freund erfahren hatte. Was mir nur immer durch den Kopf geht ist, dass dieser Freund ein großer Neider von deinem Vater ist und schon immer versucht hatte, ihn mit aller Macht in die Knie zu zwingen. Es wäre also logisch, wenn er meinen Vater dazu benutzt, ihn nieder zu machen.“ Jamie war etwas verblüfft, was sie ihm da gerade erzählt hatte. „Das ist die ganze Geschichte? Das ist ja furchtbar.“ Misa nickte. „Wie Recht du hast, aber es geht noch weiter.“, sagte sie nervös. „Dieser Freund hat ihm immer wieder was erzählt und nach einigen Wochen habe ich mal gelauscht, was er da so erzählte. Er sagte, dass dein Vater meinen so verspotten würde und das er mich auch noch umbringen wollte. Mein Vater wurde immer und immer rachsüchtiger, wollte deinen Vater nun auch nieder machen und nicht mehr dienen.“ Er nahm sie nun richtig in den Arm. „Es tut mir so Leid.“ Sie schlang ihre Arme nun auch um ihn. „Das braucht es nicht. Du kannst doch nichts dafür!“ Beide schauten sich in die Augen und die Wachen kamen nun angerannt, doch die Beiden störte das nicht. Bevor sie wieder eine Verfolgungsjagd anfingen, sagte Misa noch kurz und knapp. „Aber weißt du was? Das Leben geht weiter!“




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