Huhuu, dies ist eine Zusatzseite von www.jamie-misa.myblog.de !
  Startseite
  Über...
  WÖRTER ERKLÄRUNG
  KAPITEL 12
  KAPITEL 11
  KAPITEL 10
  KAPITEL 9
  KAPITEL 8
  KAPITEL 7
  KAPITEL 6
  KAPITEL 5
  KAPITEL 4
  KAPITEL 3
  KAPITEL 2
  KAPITEL 1
  Gästebuch
  Abonnieren
 


 

http://myblog.de/jamie-misa-kap

Gratis bloggen bei
myblog.de





 

12 – Finale

Nächsten Morgen wurde Akira schon sehr früh von einem Anruf aus dem Bett gejagt. „Ja?“, murmelte er noch etwas verschlafen in den Hörer. „Akira Yagami?“, kam es ihm entgegen. „Nein, ich tu nur so. Wer ist dran?“ „Pirayat Sam Gudievere, Sir!“ Er überlegte kurz. „Ach Sam, na klar. Was ist denn?“ Kurze Stille. „Nun ja, wir haben etwas gefunden.. Es wäre aber besser, wenn sie persönlich kämen.“ „Äh, wann denn?“ „Am besten sofort am Stadttor!“ Dann legte er einfach auf. ~Hm.. Am Stadttor, so früh?~ Auch wenn Akira sich die ganze Zeit ausmalen wollte, was die denn nun von ihm wollten, zog er sich schnell um, schrieb Yumi noch einen Zettel und ging dann einfach schnell los. Er war schon sehr gespannt, was ihn dort erwarten würde.

Als Akira dann also da war, standen dort sehr viele Leute. Einige seiner Pirayaten, einige Touristen und auch einfach nur Neugierige. ~Was geht denn hier vor?~ „Yasumi Yagami! Da sind sie ja!“, kam ihm auch schon der Pirayat entgegen, der ihn benachrichtigt hatte. „Gudievere, was ist los?“ „Wenn ich sie führen dürfte?“ Akira nickte und kurz darauf winkte der Pirayat, das er ihm folgen solle. Was er nun zu sehen bekam, schockte ihn ein bisschen. „So.. viele tote Leute. Aber wer ist dafür verantwortlich?“ Es lief ihm kalt den Rücken herunter. Überall blutverschmierte Leichen und abgeschnittene Körperteile. „Nun Sir, die Antwort dürfte ihnen nicht so gefallen, aber anscheinend..“ „Anscheinend, was?“ Er schwieg noch eine Weile und zog dann ein Zettel aus einer seiner Jackentaschen. „Hier.. Lesen sie lieber selbst.“ Akira nahm den schon zerknickten Zettel in die Hand und fing an zu lesen:

Guten Morgen, ihr kleinen Marionetten des Lebens,

Lasst mich raten, ihr habt das Ergebnis gesehen und konntet euch vor „Freude“ gar nicht mehr halten, aber keine Sorge, es wird eine Fortsetzung geben. Wo und wann, könnt ihr euch ja mal selbst überlegen, aber ich gebe euch mal freundlicherweise einen Tipp. ‚Die Verursacher alles Leids, der Tränen. Sie werden bestraft, ob hier, oder bei ihnen.’ Ich denke, dass es Yasumi Yagami am besten verstehen wird, schließlich hat er mich daraus geholt. Wo? Nun, auch dieses mal wird er bestimmt wissen, was ich meine.

Einen „wunderschönen“ Tag noch.

„Oh Gott.. Das, das ist nicht war!“, murmelte Akira. „Das kann er nicht ernst gemeint haben.“ Gudievere schaute ihn nun an. „Es ist Jamie, oder?“ „Ich würde fast mal sagen, ja, auch wenn es mir absolut nicht gefällt..“ Nun schaute auch er den Pirayat an. „Kann ich den Zettel behalten?“, fragte er ihn. „Na klar.“, wurde es ihm erwidert. „Aber noch mal eine Frage.. Warum sind sie sich eigentlich so sicher, dass es Jamie war? Also, na ja, sie klangen eben so überzeugt davon, deswegen.“, erhob er noch mal das Wort, doch Akira musste nicht lange überlegen. „Seine Schrift.. Ich hab so eine Handschrift noch nie zuvor gesehen, außer bei ihm.“ Er steckte den Zettel ein und schaute sich die Leichen noch einmal genau an, denn er hatte gehofft, noch irgendwelche Hinweise zu finden. Tatsächlich hatte er nach einigen Minuten noch einen weiteren kleineren Zettel gefunden, auf dem er seine Handynummern rauf geschrieben hatte. „Vermutlich hat er den Zettel aus Versehen verloren..“, murmelte er. „Hm..“ Er überlegte kurz, wann er wieder aktiv werden könnte. Als er sich mit sich selbst nicht ganz einigen konnte, ging er noch einmal zu Gudievere und redete mit ihm. „Was denken sie, Gudievere?“ er überlegte noch kurz. „Wo denken sie denn nun, wo er als nächstes hin will?“ „Zu Ziaki, oder noch einmal hier, was ich sehr bezweifle. Also ich würde mal sagen, dass ein paar noch hier bleiben sollten und der Rest sich mit mir auf den Weg zu Ziaki macht.“ Der Pirayat nickte. „OK, wie lange braucht man bis zu Ziaki?“ „Da denke ich mal, dass wir schon einige Stunden unterwegs sind.“ Er nickte noch einmal. „Gut, dann sollten wir schon sehr bald los. Allerdings sollten wir dann dort Geduld haben, denn ich denke nicht, dass Jamie so dumm ist und sofort danach schon wieder angreift.“ Nun nickte auch Akira einmal. „Da haben sie wohl Recht. Sammeln sie ein paar Pirayaten und Nemisen zusammen und beauftragen sie die von mir, dass sie hier bleiben und jederzeit bereit sein sollen.“ Gudievere salutierte. „Ja, Sir!“ Und ging dann sofort seinen Auftrag erledigen. ~Ich glaube das einfach nicht.. ~

Einige Stunden später kamen sie bei Ziaki an und aus irgendeinem Grund standen sehr, sehr viele Wachen vor dem Haus, bewaffnet, und schienen auf irgendwas gewartet zu haben. „Paßt ja auf!“, schrie plötzlich eine volle Männerstimme. Es war Ziaki. „Worauf warten die?“, fragte einer der Pirayaten. „Psst!“, sagte ein anderer. „Sehr wahrscheinlich hat Jamie ihnen bescheid gesagt..“ Akira guckte sich um. „Keine Hinweise..“, flüsterte er. Nun kam auch Gudievere, der sich erst um die anderen kümmern sollte. „Gudievere, wo du schon hier bist, guck dich mal hier in der Nähe um, ob du irgendwelche Anhaltspunkte findest.“, befahl Akira ihm. „Ja, Sir!“ Dann verschwand er auch wieder blitzschnell. Kurz darauf fielen plötzlich einige Wachen tot um. „Psst jetzt!“, fauchte Akira die Pirayaten, die bei ihm mitgekommen waren an, da sie sich recht laut unterhalten hatten.

Mehr passierte nach mehreren Stunden nicht, allerdings sagte keiner von ihnen mehr ein Wort. Nicht Akira, nicht die Pirayaten, nicht die Wachen und Ziaki ebenfalls nicht. Alle waren darauf gespannt, was als nächstes passieren würde, doch plötzlich faßte sich Ziakis höchste Wache an den Hals und schnappte heftig nach Luft. Ziaki war total geschockt, aber dachte im Traum nicht daran, ihm versuchen zu helfen. „Zi.. Aki!“, hechtete er, spuckte Blut und fiel dann tot auf den Boden. „Was war das denn?“, schrie eine andere Wache laut auf. Gemurmel und Geschreie ging durch die Menge, doch kurz darauf war schwaches höhnisches Lachen zu hören. „Ihr seid wie die Kakerlaken an euren Wänden!“ Plötzlich wurde es sehr dunkel und schwarzer Nebel war überall. „Wo ist er?“, schrie Ziaki etwas ängstlich. „Doch nicht so mutig, was?“ Jemand hielt ihm nun den Mund zu und ein scharfes Messer vor den Bauch. „Oh, eine Runde Mitleid.“, sagte diese Person, doch dann griff Akira ein. „Jamie? Was machst du denn da?“, schrie er die Person an, die tatsächlich aussah wie Jamie. „Ah, ich sag doch, du weißt was ich meine.“ Er streifte mit dem Messer einmal quer über Ziakis Brust und ließ diesen dann los, um sich zu Akira zu wenden. „Aber.. Was willst du jetzt tun?“, sprach er geheimnisvoll. „Das werden wir sehen, mein Lieber!“ Jamie hatte keine Lust mehr, auf langes Reden und kam gleich auf den Punkt. „Na ja, erst wenn die tot sind, alle tot sind, werde ich dir wieder meine schönere Seite zeigen können. Außer du kommst mir in die Quere, denn dann.. Werde ich dir nie wieder was zeigen können.“ Akira wusste, worauf sein Sohn hinaus wollte. „Das würdest du nicht..“ Er grinste frech. „Nein? Soll ich es dir beweisen?“ „Das machst du doch sowieso nicht. Du bist doch eigentlich gar nicht so!“, schrie er ihn an. „Ja dann komm und ich demonstrier es dir!“, rief er zurück. Akira wusste nicht so recht, was er nun machen sollte. Würde er es wirklich soweit bringen? Schließlich hat er auch schon viele andere Leute erledigt, ob er da noch ein Problem hätte, es bei ihm zu versuchen? Trotzdem musste er Jamie in seine Schranken weisen. „Jamie! Mach keinen Scheiß!“ Doch dieser gähnte nur gespielt. „Jetzt hab ich aber Angst.“, sagte er gelangweilt. Er konnte sich das nicht länger gefallen lassen, lief auf ihn zu und versuchte ihn zu greifen, wie es sonst immer bei jedem funktioniert hatte, doch dieses mal war Jamie schneller als er. „Pech gibt es, doch man sollte es nicht haben, wenn es um Leben und Tod geht.“ Akira konnte ihn nicht mehr sehen und guckte in alle Richtungen, doch er konnte ihn nicht entdecken. ~Shit! Wo ist er?~ Doch plötzlich wurde er nach hinten gegen einen der vielen Bäume geschleudert und Jamie stand wieder vor ihm, mit beiden Armen in die Hüften gestemmt. „Von dir hab ich mir irgendwie mehr erträumt.“ Er seufzte. „Aber jetzt, jetzt sehe ich, wie schwach du doch bist.“ Sein gegenüber wurde langsam sauer, auch wenn er ihn nicht verletzen wollte. Immerhin wurde auch er nicht wie ein Lieblingshaustier behandelt. „Jetzt kannst du was erleben, mein Sohn!“ Er rappelte sich wieder auf und schaffte es dieses mal ihn zu packen, doch der löste sich plötzlich in schwarzen Rauch auf. „Was? Das.. kann nicht sein.“, murmelte Akira. Er hörte kurz darauf lauter Schreie, doch danach war es Stille und Jamie kam auch nicht wieder. Nach einiger Zeit ging er die Pirayaten suchen, die er letzten Endes auch fand und verschwand mit ihnen wieder dorthin, wo sie hergekommen waren.

Akira kam erst spät Abends wieder zu Hause an, wo Yumi ihn schon erwartet hatte. „Akira!“, rief sie froh ihn wieder zu sehen, da sie es ein wenig mitbekommen hatte, was passiert war. „Du lebst!“ Dann schmiss sie sich in seine Arme, wo sie feststellen musste, dass er sie nicht mehr halten konnte und zusammenbrach. Außerdem blutete er am Rücken, weil er ja an den Baum geschleudert wurde. „Was.. ist passiert?“, fragte sie ihn nun wieder leiser.“ Kurze Stille, bevor Akira leise etwas murmelte. „Jamie.. Er..“ Yumi war verwirrt und besorgt. „Was ist mit Jamie? Geht es ihm gut?“ Er strich ihr sacht über ihren Kopf. „Ich würde sagen, ihm geht es zu gut.“ „Warum?“ Er schwieg. „Sag nicht, dass er das war! Akira?“ Sie drückte ihn nicht allzu doll und merkte, dass Akira eine Träne über die Wange lief. „Jetzt muss nicht mehr ich, sondern du Wasser verlieren, oder was?“, fragte sie ihn. „Na ja, es geht schon wieder.“ Er wischte sich die Träne schnell weg und versuchte aufzustehen.

Nächsten Morgen war wieder einmal viel Post gekommen, doch dieses mal war ein Brief ohne Absender dabei. „Was das wohl ist..“, murmelte Yumi, die für gewöhnlich die Post immer reinholte. Sie öffnete den Umschlag, als Akira mit ihr zusammen am Frühstückstisch saß. „Ist das nicht Jamies Schrift?“, sprach sie überrascht und zeigte ihm den Brief, den er ihr sofort aus der Hand riss. „Ja..“, murmelte er. Doch dann fing er auch gleich an zu lesen:

Noch einmal einen „Guten Morgen“, mein Lieber.

Das Gestern war ja wohl ein Scherz, oder? Na ja, was ich eigentlich nur schnell loswerden will ist, dass du dich heute lieber nicht ausruhen solltest, denn sonst müssen noch mehr Leute unter deiner schlechten Aufsicht sterben und das wäre doch nicht schön, oder? Ach, und was auch nicht schön ist, ist das Ziaki überlebt hat. Du würdest ihn doch für mich erledigen, oder? ... Nein, das würdest du natürlich nicht, aber pass auf, sonst wirst du nachher doch noch vom Gejagten zum Jäger. Und damit du eine Chance hast, mich zu finden, werde ich dir auch heute einen Tipp geben, also pass gut auf: ‚Die erste Begegnung, der erste Schlag. Ein alt bekannter Ort, den ich noch immer mag.’ Nun solltest du Yumi fragen, sie wird dir sicherlich weiter helfen können.

Auch dieses mal viel Spaß beim Nachdenken und einen „wunderschönen“ Tag noch.

Als er fertig war mit lesen, zog er eine Augenbraue hoch. „Die erste Begegnung, der erste Schlag. Ein alt bekannter Ort, den ich noch immer mag. Wo könnte das sein, Yumi?“ Sie überlegte kurz, doch dann fiel es ihr ein. „Bestimmt meint er Sylvus!“ Akira überlegte einen Moment. „Stimmt.. Dort solltest du ihn doch wegen Ziaki abfangen. Würde auch wegen der ersten Begegnung passen, findest du nicht?“ Yumi nickte. „So ist es.“ Dann stand er auf. „Gut, dann werde ich mich schon mal auf den Weg machen.“ „Warte! Heute werde ich mitkommen!“ Akira schaute ihr tief in die Augen. „Aber, Yumi..“ „Nichts aber!“ Dann stand sie auch schon auf und ging sich umziehen. „Weiber..“, flüsterte er dann nur noch, ohne noch was anderes dazu sagen zu können.

Später als beide fertig waren, machten sie sich schnell auf, um früh in Sylvus zu sein, wo wieder jede Menge Leute standen. „Was ist denn heute wieder los?“, fragte Akira sich und drängte sich durch die Menge, wo er wieder einmal blutverschmierte Leichen vorfand. „Verdammt.. Ich hätte es mir denken können..“, murmelte er wütend. Als Yumi dann endlich ankam, stockte ihr der Atem. „Akira, Schatz.. Wie.. Was..“ Sie war ratlos. „Jamie, reicht dir das?“ Yumi schüttelte den Kopf. „Das kann ich mir nicht vorstellen.“ Doch plötzlich merkte sie, wie sie zurückgezogen wurde und alle Menschen davon liefen. „Was..?“, stammelte sie. „Jamie!“ Akira konnte ihn zwar nicht sehen, aber seine Aura hatte sich total verändert. „Was hast du nur vor?“ Er machte sich sichtbar. „Erst mal guten Morgen. Hast ja auch keine Manieren mehr!“, grinste er frech. „Du..“ „Ich, was? Wichser? Damit kann ich leben.“ Akira war etwas verwirrt. Das hatte er doch gesagt.. „Woher..?“ „Denkst du, ich war wirklich weg? Natürlich hab ich geguckt, was meine Eltern so treiben..“ Jamie grinste nun noch fetter und weil Yumi ihn, trotz seiner derzeitigen Bosheit, wieder in die Augen sehen wollte, stieß sie seine Arme weg und drehte sich um. „Jamie! Komm zu dir! So bist du doch nicht!“, fing sie an zu schreien. „Brauchst mich nicht so anzuschreien, außerdem, wenn ich weg wäre, dann könnte ich dich nicht sehen, also werde ich wohl auch ich sein.“ Ihr lief eine Träne übers Gesicht. „Ich hab geweint wegen dir! Nichts gesagt, weil ich mir Sorgen gemacht hab und du stehst hier ganz cool und bist fast das Böse in Person? Was habe ich falsch verstanden?“, schluchzte sie. „Also erst mal ist es mir egal, wenn du um mich geweint hast und zweitens weiß ich das doch.. Nicht zugehört? Ich hab euch beobachtet!“ Jetzt wurde sie sauer und klatschte ihm eine, was ihn für ein paar Sekunden still gemacht hatte. „Das.. machst du nicht noch mal.“ Er packte sie am Kragen und schaute ihr fies in die Augen. „Hast du ein Problem?“ „Ja, ich habe ein Problem! Du kannst dich doch nicht von einem Engel in einen Dämon verwandelt haben!“ Jamie schubste sie einfach auf den Boden. „Und wenn doch? Was dann, hm?“ „Dann habe ich dich nie kennen gelernt!“, schrie sie ihn wieder an, stand auf und packte ihn an den Schultern. „Bitte, Jamie.. Das bist doch nicht du!“, bat sie ihn noch ein letztes mal. „Tz..“ Doch er ließ sich nicht beeindrucken, stieß ihre Hände einfach weg und schob sie bei Seite, sodass er sich Akira nähern konnte. „Also, Kollege.. Das von Gestern konnte ich aus einem Grund, den ich dir nicht nennen werde, abbrechen, aber heute kann ich mich ganz deinem Untergang widmen.“ Akira seufzte nur noch und schaute Yumi noch einmal in die Augen. „Ich kann es immer noch nicht glauben, was du uns hier verkaufen willst.“ „Ach so, meine Qualität ist zu gut, was? Na ja, ist mir auch egal, kommen wir zum praktischen!“, sprach er noch einmal, bevor plötzlich schwarze Wolken aufzogen und sich wieder schwarzer Nebel bildete, wodurch Yumi nichts mehr sehen konnte. Jamie wartete nur noch kurz, was Akira nun machen würde und als er sich erst nicht regte, schritt er wieder als erstes zur tat und stand kurz danach vor ihm. „Buh!“, sagte er mit einem grinsen auf dem Gesicht. Dann versuchten Beide die Arme des anderen zu greifen, damit der gegenüber sie vorerst nicht benutzen konnte. Letzten Endes schaffte es Akira zuerst die Arme von Jamie zu greifen und sie ihm auf den Rücken zu ziehen. „Ich weiß zwar nicht, wie du so gut werden konntest, aber ich weiß auch nicht, was es dich immer wieder so siegessicher macht.“, betete er ihm schon halb vor. „Immer wieder die alte Leier.. Na ja, du wirst schon sehen, warum ich immer wieder so siegessicher bin.“ Dann löste er sich, wie den Tag zuvor, in schwarzen Rauch auf und erschien dann hinter Akira und hatte seine Arme fest im Griff. „Also..?“ „Verdammt.. Nicht wie Gestern..“ Doch total aus der Fassung konnte Akira sich nicht bringen lassen, denn auch er hatte seine Tricks. Plötzlich hatte er mehr Krallen als Hände und „kratzte“ sich frei. „Ah, verdammter..“ „Wichser? Damit kann ich leben..“ Nun hatte Akira ein leichtes Grinsen auf dem Gesicht. „Damit musst du aber nicht mehr lange leben, keine Sorge!“, erwiderte Jamie. „Ach ja, du und deine Selbstsicherheit.“ Beide versuchten sich noch einige Minuten mit Tricks aus dem Weg zu räumen, oder wenigstens kampfunfähig zu machen, doch plötzlich fiel Jamie auf die Knie und regte sich nicht mehr. „Was ist denn jetzt los?“, fragte Akira verwirrt. „Pa.. pa..“, kam es irgendwo aus dem dunklen Nebel, der langsam verschwand. „Das.. da vorne..“ plötzlich hustete der jemand. „Ist.. nicht Jamie..“ Dann konnte Akira erkennen, wer es war. „Jamie? Aber du bist doch hier vorne.“ Erst konnte er ihn kaum erkennen, doch als er sich langsam Akira näherte, konnte er auch noch was hinter ihm erkennen. Ziaki. Er lag tot auf dem Boden, doch auch Jamie sah nicht gut aus. Ihm lief etwas Blut aus dem Mund und hatte Abdrücke von Ketten überall. An Händen, an seinem Hals.. Und als Jamie noch näher war, erschien neben ihm eine weitere Person. Es war Misa, die auch nicht viel besser als Jamie aussah. „Was ist.. mit euch beiden passiert?“, fragte Akira verwundert. Doch nach einiger Zeit ahnte er, was passiert sein muss. Ziaki muss die beiden gefangen genommen haben. Aber seine eigene Tochter? Doch das störte Akira erst nicht, denn er lief, so gut es für ihn ging, denn soviel besser als den beiden, ging es ihm auch nicht mehr, zu ihn und drückte beide auf einmal. „Misa..“ Er schaute sie an. “Warum.. Hast du auch diese Abdrücke? Er hat doch nicht seine eigene Tochter misshandelt..“ Sie schaute ihn nun auch an. „Ich wünschte, es wäre so gewesen.. Ich weiß auch nicht, was er die letzten Wochen hatte.. Plötzlich hatte er mich geschlagen und eingesperrt.. Nur einmal täglich hatte er mir was zu Essen gegeben.. Aber jetzt..“ Akira war etwas geschockt. „Was ist jetzt?“ Misa lief eine Träne über die Wange. „Jetzt habe ich gar keine Eltern mehr..“ Jamie nahm sie in die Arme, so gut es ging. „Schatz..“, flüsterte er ihr zu. Nun merkte auch Akira, dass es Jamie ernst gewesen war, mit ihr. „Misa?“ Misa hatte ihren Blick eigentlich schon längst abgewandt, doch schaute noch einmal zu Akira. “Ja?” “So, wie es aussieht.. Meint er es wirklich ernst mit dir.. Außerdem kannst du keine schlechte Person sein, wenn er was in dir sieht..“ Kurze Stille. „Du kannst bei uns bleiben, wenn du willst.“ Nun schaute auch Jamie seinen Vater an. „Papa.. Ist das dein Ernst?”, fragte er. „Aber..“, stammelte Misa. „Ist es euch doch nicht ernst?“ Er lächelte ein bisschen. Dann schauten die beiden sich an und waren sich wohl schnell einig. „Doch.. Nur..“, stammelte er. „Nur was?“ „Danke..“, bedankte sich Jamie bei ihm und auch Misa bedankte sich noch schnell. „Jetzt müssen wir nur noch Yumi finden..“, sprach Akira erschöpft, doch nach sieben Minuten fand auch sie sich wieder an und war froh, dass es doch nicht der echte Jamie war, der die ganzen Leute ermordet hatte, trotzdem er und Misa wieder aufgetaucht waren. Außerdem war auch sie damit einverstanden, dass Misa von da an bei ihnen wohnte und so gingen alle vier total geschafft zurück.

Als sie zu Hause waren, bekam Misa noch ihr eigenes Zimmer, doch sie blieb erst bei Jamie. „Das war echt ein krasses Abenteuer.. Ich glaube das werde ich nicht so schnell vergessen..“, sagte sie leise und nahm ein Schluck von der warmen Milch, die sie bekommen hatte. „Da hast du wohl Recht..“ Sie stellte ihre Milch auf seinen Nachttisch und legte sich neben ihn, um ihn direkt in die Augen zu schauen, worauf er sie noch näher an sich heranzog und ihre Lippen kurz davor waren, sich zu treffen. „Jamie Kyra Yagami?“, flüsterte sie ihm dann ins Ohr. „Ja?“, flüsterte zurück. „Ich..“ Sie strich ihm sacht über seine Haare. „Du..“ „Ich liebe dich über alles..“ Beide starrten sich in die Augen. „Ich dich auch.“ Dann küssten sie sich innig und wenig später schliefen sie ganz dicht aneinander ein. ~Das.. war also unser Grande Finale.. ~



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung