Huhuu, dies ist eine Zusatzseite von www.jamie-misa.myblog.de !
  Startseite
  Über...
  WÖRTER ERKLÄRUNG
  KAPITEL 12
  KAPITEL 11
  KAPITEL 10
  KAPITEL 9
  KAPITEL 8
  KAPITEL 7
  KAPITEL 6
  KAPITEL 5
  KAPITEL 4
  KAPITEL 3
  KAPITEL 2
  KAPITEL 1
  Gästebuch
  Abonnieren
 


 

https://myblog.de/jamie-misa-kap

Gratis bloggen bei
myblog.de





 

11 – Spurlos verschwunden

Schon einen Monat und ein bisschen war Jamie nicht wieder aufgetaucht. Nicht bei Akira und Yumi, nicht bei seinen Stiefeltern. Yumi redete kaum ein Wort außer „Ja“, „Nein“, „Gute Nacht“ und „Guten Morgen“. Auch Misa hatte nichts von ihm gehört, genauso wie ihr Vater. Alle suchten ihn. Manche aus Sorgen, manche auch um ihn kalt zu machen. Yumi saß, wie jede Nacht seid Jamies Verschwinden, auf der Fensterbank der Küche und starrte den Mond an. „Wo bist du nur?“, murmelte sie leise. „Wo unter diesem Mond befindest du dich?“ Sie dachte immer wieder darüber nach, ob es schlau gewesen war, ihn in die ganze Sache mit reinzuziehen. Vielleicht hätten sie ihn nach dieser Aktion einfach wieder nach Hause bringen sollen. Yumi wusste nicht mehr, was sie davon halten sollte. „Hoffentlich geht es ihm gut..“

Zu der gleichen Zeit grasten die Wachen Misas Vater alles ab, wo sie ihn die letzten male gesehen hatten. Sie haben sogar einmal deren Schule auf den Kopf gestellt, vergeblich. Auch diesen Abend suchten sie wieder ohne Ende. Schließlich wollte jeder ihn als erstes finden, um sein persönliches Ziel zu erreichen. „Ich hab es satt, diesen Yagami zu suchen!“, nörgelte einer der Wachen, doch Misas Vater stand hinter dieser Wache und schlug ihm auf den Kopf. „Halten sie die Klappe und suchen sie weiter! Sonst dürfen sie bald hinterher!“ Er brüllte seine Wachen geradezu an. „Ja, Sir!“ Die Wache salutierte, lächelte gequält und machte sich schon bald davon. Auch Akira suchte diesen Abend und wie es der Zufall so wollte, stand er bald hinter ihm. „Immer noch nicht gefunden?“, fragte er ihn schelmisch. Misas Vater drehte sich um und guckte ihn fies an. „Hättest du ihn schon gefunden, wärst du nicht hier, stimmt?“, warf er Akira an den Kopf. „Aber ich hab auch nicht so viele Dödel an der Seite, die mir helfen müssen!“ Er grinste ein bisschen. „Es sind zwar Dödel, das muss ich wohl zu geben, aber wenigstens hab ich Gesellschaft!“ „Dumme Gesellschaft..“ Das wollte er sich nicht weiter gefallen lassen und versuchte Akira am Kragen zu erwischen, doch der packte seine Hand vorher und drehte sie um. „Was? Du willst mich ernsthaft so anfassen? Das muss ich mir ja zum Glück nicht gefallen lassen!“, wurde auch er langsam sauer. „Nein?“ Er versuchte erneut ihn zu packen, nur mit seiner anderen Hand, wieder vergebens. Akira hatte auch seine zweite Hand im Griff. „Nein!“ Beide starrten sich nun in die Augen und rangelten noch ein bisschen mit den Armen. „Heute hab ich endlich die Möglichkeit sie zu rechen!“, meldete sich Misas Vater zu Wort. „Es gibt nichts zu rechen! Ich hab sie nicht umgebracht!“ „Große Klappe, doch nur wieder die gleiche Lüge wie jedes mal!“ Akira schüttelte kaum merklich den Kopf. „Ich sag’s dir nur immer wieder, weil es stimmt!“ Sie schrieen sich wieder gegenseitig an, wie jedes mal. „Verkohlen kann ich mich alleine, Yagami!“ „Wie du meinst, mein alter Freund.. Dann habe ich keine andere Wahl, als..“ Er drehte seine Hände wieder um und plötzlich schockte er Misas Vater mit schwarzen Energiestößen. „..Das zu tun.“ „Verdammter..“, schrie er laut auf. „Verdammter, was? Wichser? Damit kann ich leben.“ Nun ließ er schnell die Hände seines Gegenüber los und machte sich unsichtbar. „Feigling! Einfach unsichtbar machen!“ Doch dieses hatte seine Wirkung, denn so konnte Akira sich unbemerkt hinter ihn schleichen und als er hinter ihm war, machte er sich sichtbar und hielt ihm eine scharfe Schnur vor den Hals. „Immer noch so vorlaut, Ziaki?“ Er zitterte etwas, denn mit so etwas hatte er nicht gerechnet. „Ach.. Halt doch deine Klappe!“, sagte er immer noch wütend, aber nicht mehr so laut. „Ich hab nur leider keine Klappe, also.. Was lernen wir daraus? Ich kann meine Klappe nicht halten, wenn ich doch gar keine habe!“ „Immer noch so ein Kleinscheißer!“ Akira zog die Schnur weiter an ihn ran. „Sag das noch einmal und ich werde wirklich zu einem Mörder!“, sprach er. Nun sagte auch Ziaki nichts mehr. „Na also, geht doch!“ Was er außerdem nicht gemerkt hatte war, dass Akira noch einen Doppelgänger gemacht hatte, mit dem er ihn nun bewusstlos schlug.

Als Akira dann später wieder zu Hause war, saß Yumi wieder einmal deprimiert an der Fensterbank und schaute in die Nacht hinein. „Yumi.. Komm schon, wir müssen schlafen gehen!“ Doch sie blickte nur erst zu ihm und dann wieder aus dem Fenster, bevor sie wieder anfing zu sprechen. „Findest du nicht auch, dass wenn wir ihn nicht mit darein gezogen hätten, er vielleicht jetzt wohlbehalten bei seinen Pflegeeltern wäre? Ich meine, sind wir nicht die Schuldigen daran?“ Akira zog eine Augenbraue hoch. „Wie kommst du denn jetzt auf so was?“ „Nicht erst jetzt..“, wurde sie immer leiser. „Warum sollten wir schuldig daran sein? Außerdem hätten sie ihn doch nur wieder gefangen genommen und das ganze Schauspiel hätte immer wieder von vorne begonnen!“ Yumi schaute noch einmal zu ihm und entdeckte plötzlich eine größere Schramme an seiner Wange. „Was hast du denn da gemacht?“, sorgte sie sich nun auch um ihn. „Was meinst du? Wo denn?“ Sie stand auf und ging zu ihm. Als sie bei ihm war, fasste sie ganz sanft an die Stelle und zeigte ihm die leicht blutige Hand. „Da!“ „Verdammt..“ ~Ziaki muss mich wohl doch erwischt haben..~ „Schatz, ich kann deine Gedanken lesen, das ist dir doch bewusst?“ Er seufzte. „Ja, ich weiß..“ „Du hast mit Ziaki gekämpft?“ „Mh..“ Yumi fasste ihn an seine Schultern. „Von ‚mh’ kann ich mir nichts kaufen!“ „Na ja, also ich hab ihn halt nur mal wieder davon abgehalten, mir wieder an die Kehle zu gehen..“ Yumi sah aus irgendeinem Grund gerade ein bisschen hoffnungsvoll aus. „Trotzdem bleibt Jamie wie er ist..“ Sie war verwirrt. „Was meinst du?“ Akira schaute ihr wieder direkt in die Augen. „Spurlos verschwunden!“

s



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung